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Wie lange? Wie heiß? Wie oft?
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Offizielle Defination (2003)

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Nur in Finnland

Was sollten Sie über die finnische Sauna wissen? Gibt es DIE finnische Sauna überhaupt?

Die wichtigsten Unterschiede zwischen Saunen in Finnland und finnischen Saunen im Ausland sind wohl:

Erstens: zum Saunabad gehört viel Wasser, das die Badenden mittels einer langstieligen Kelle auf die heißen Steine werfen und damit Dampf erzeugen. Das Wasser wird zünftig in hölzernen Eimern bereitgehalten und die Badenden feuchten sich damit nach Bedarf an. Das Wasser enthält niemals irgendwelche Duftzusätze!

Zweitens: in der Sauna ist man nackt. Tücher können auf die Pritschen gelegt werden, um die Sitze zu schonen. Wenn Sie Fotos von in Handtüchern gehüllten Sauna-Badenden sehen, so hat das mehr mit Rücksichtnahme auf prüde Ausländer, insbersonders Amerikaner zu tun als mit der Wirklichkeit. Leider sind wir schon so weit (nach rückwärts) gekommen, dass diese Seite zum Beispiel kein Foto von einer Familie mit Kindern in der Sauna abbilden dürfte, ohne in die Zensurzone zu geraten.

Das Nacktheitsgebot bringt mit sich, daß Männer und Frauen getrennt baden, mit Ausnahme der Familien-Sauna. Falls nur eine Sauna zur Verfügung steht, wechselt man sich ab, meist läßt man den Damen den Vortritt, weil die Herren doch lieber länger im Dampf verweilen und die Damen ja hinterher mehr Zeit brauchen für Frisuren und Kosmetik.

Die Nacktheit der Saunabadenden hat ihren Sinn. In der Sauna sind alle gleichgestellt und niemand hat etwas zu verbergen. Deshalb gehört die Sauna in Finnland auch zu offiziellen Verhandlungen, in der Sauna wird die Grundlage für Kompromisse gelegt.

Die Finnen sind alles andere als begeistert darüber, dass in der Welt ihre asketische Sauna oft mit erotischen Etablissements in Verbindung gebracht und mit Fichtennadelduft "veredelt" wird. Obendrein sind die Temperaturen in ausländischen Saunen meist zu niedrig und die Dampferzeugung minimiert. Ich meine jedoch, für die Touristik hat dies auch sein Gutes: die Leute müssen eben nach Finnland kommen, um richtige Saunen kennen zu lernen.*

Die Sauna ist nach wie vor wichtiger Bestandteil der finnischen Identität. Eine Einladung zum Saunabad ist Auszeichnung und Vertrauensbeweis!

*Dass auch ein längerer Finnland-Aufenthalt keine Garantie für Saunakenntnis bietet, beweist das Beispiel des deutschen Dramatikers Bertolt Brecht. Er weilte als politischer Flüchtling etwa ein Jahr in Finnland (1940/41) und war auch lange zu Gast auf einem südfinnischen Gutshof. Doch in seinem Stück "Herr Puntila und sein Knecht Matti" lassen sich in der Sauna die Badenden eimerweise mit Wasser übergießen. Brecht, als badescheu bekannt, der ungern sein Hemd wechselte, hat wohl die Sauna nie ausprobiert, sonst hätte er gemerkt, dass das Wasser auf die heißen Steine geschüttet wird.

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Welche Sauna ist die beste?

Natürlich ist jeder Finne der Überzeugung, daß die eigene Sauna die beste ist. Doch jeder wird auch bestätigen, daß die einzig richtige Sauna die Savusauna ist. Dies wird auf Deutsch meist mit "Rauchsauna" übersetzt, doch ist dabei sofort anzumerken, daß in der Savusauna nicht im Qualm gesessen wird und auch Tabakrauchen nicht gestattet ist. Mit dem Rauch hat es folgende Bewandnis: in der Savusauna steht der Ofen frei im Raum und hat keinen Schornstein, sondern der Rauch zieht durch die aufgeschichteten Steine ab, zieht sich die Wände und die Decke entlang und allmählich durch eine Luke ins Freie. Das Beheizen dauert mehrere Stunden, dabei steht die Tür zur Sauna offen, denn Holz muss mehrmals nachgelegt werden. Das Baden beginnt, wenn das Feuer erloschen und aller Rauch abgezogen ist. Die Innenwände der Savusauna sind natürlich rußig, die Bänke werden deshalb mit Tüchern verdeckt. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kommt man aus einer Savusauna oft schmutziger, will heißen rußiger heraus, als man hineinging. Einen Vorteil hat die Savusauna für diejenigen, denen es in modernen Saunen oft zu heiß ist: in der Savusauna steigt die Temperatur selten über 80 Grad, und weil die Räume meist hoch und die Bänke in mehreren Stockwerken angeordnet sind, findet jeder einen passend temperierten Platz.

Heute sind Savusaunen eine Seltenheit, schätzungsweise jede hundertste Sauna in Finnland wird als Savusauna beheizt. Schon allein der Umstand, dass Savusaunen oft abbrennen, wenn sie unvorsichtig beheizt werden, sorgt dafür, dass ihre Zahl weiterhin abnehmen wird. Die älteste Savusauna steht übrigens keine 20 km vom Zentrum Helsinkis, in der Nähe der Kirche von Espoo. Seit März 2002 steht in Vantaa, im Ausflugszentrum Kuusijärvi (vom Zentrum Helsinkis ca 20 km) eine neue große Rauchsauna offen. Badezeiten: Di/So ab 15 Uhr, an anderen Tagen für Gruppen auf Bestellung. Eintritt 10 Euro/Person. Schwimmen/Eisschwimmen!

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Die älteste Rauchsauna der Welt: gegenüber der mittelalterlichen Kirche von Espoo

 

Die Bedeutung der Sauna für Finnland

Die Sauna ist nach wie vor wichtiger Bestandteil der finnischen Identität. Eine Einladung zum Saunabad ist Auszeichnung und Vertrauensbeweis!

Die Bedeutung der Sauna für die finnische Identität lässt sich kaum überschätzen. Die Sauna ist für den Finnen so selbstverständlich, dass er/sie sich darüber kaum je Gedanken macht. Dies erörterte kürzlich die beliebte Chansoniette Arja Saijonmaa, die seit Jahrzehnten in Schweden und Norwegen wohnt und 2000 ein Buch über die finnische Sauna auf Norwegisch veröffentlicht hat. Sie vergleicht die Gleichung Finnland und Sauna mit dem Auge des Orkans: wer im Zentrum sitzt, weiß nicht, was Sturm ist. Es fehlt der Bezugspunkt.

Wo auch immer eine größere Gruppe von Finnen verweilt, bald stellt sich die Frage: Wo bekommen wir eine Sauna her. In den 1970er Jahren bei den Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Israel und Ägypten war als UN-Vertreter der finnische General Siilasvuo mit Stab zugegen, also musste in die Wüste Siinai ein Saunazelt her, zur Verblüffung der internationalen Presse. Anfang Oktober 2001 wurde in Lübeck eine Sauna fertiggestellt, die den finnischen Fernfahrern als Oase nach langer Europa-Odyssee dient.

Für Nicht-Finnen mag die Sauna ein umständlicher und aufwendiger Prozess der Körperreinigung sein, oder man kann sie als Mittel zur Abhärtung, um schnell Pfunde zu verlieren oder sonst irgendwie "entschuldigen", rationalisieren. In Wirklichkeit ist sie für den Saunageborenen reiner Genuss, eine Sinnesfreude, komponiert aus Düften, Klängen, Hautsensationen und Sich-wieder-neu-entdecken.

Die beste Schilderung des Saunabads, die ich kenne, stammt auch nicht von einem Finnen, sondern aus der Feder des Exilrussen und französischen Erfolgautors Andrei Makine, aus dem Roman "Au temps du fleuve Amour" (1994) dt. "Die Liebe am Fluß Amur" (2000), ISBN: 3442725208 . Was Makine von der sibirischen Sauna schreibt, lässt sich ohne weiteres auf die finnische übertragen.

Mir fallen zwei Situationen ein, in denen die Sauna sich nach meiner Erfahrung als sehr nützlich erweist. Einmal beugt sie Sonnenbrandfolgen vor: wenn man nach ausgiebigem Sonnenbad die Haut im Saunadampf erneut reizt, verhindert dies die Rötung am nächsten Tag, doch dafür spricht nur meine Erfahrung. Zweitens, wenn sich im Wald Hirschlausfliegen in die Haare verkrallt haben und durch kein Kämmen und Drücken heruaskommen wollen: im heißen Saunadampf flüchten die Quälgeister, kommen an Nacken und Schläfen hervorgekrochen und lassen sich hinwegspülen!

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Wie lange? Wie heiß? Wie oft?

Dies sind die Fragen im Zusammenhang mit der Sauna, die die Einheimischen am meisten belustigen. Wer vom zartesten Lebensalter an die Sauna gewöhnt ist, findet es unbegreiflich, dass u.a. in Deutschland die Saunen mit detaillierten Anweisungen und Regeln ausgerüstet sind. Soundsoviele Minuten bei soundsoviel Grad. Doch wer ans Schwitzen nicht gewöhnt ist und das Schwitzen als gefährlich empfindet, dem ist die Sauna natürlich etwas unheimlich.

Niemand sollte in der Sauna deshalb sitzen bleiben, weil ein anderer es noch aushält. Wenn es unangenehm heiß wird sollte man erst versuchen, sich mit Wasser zu befeuchten. Deshalb sollte man vor der Sauna duschen bzw. schwimmen und auch die Haare nass machen. Eine Waschschüssel mit Wasser gehört in Reichweite. Schwitzen ist gesund, wenn man gesund ist. Wer sich krank fühlt, bleibt lieber draußen, auch wenn die Finnen einem versichern, die Sauna heilt alle Gebrechen und "Wenn Teer, Schnaps und Sauna nicht mehr helfen, kann man alle Hoffnung fahren lassen". Wem es auf der höchsten Pritsche zu heiß ist, setzt sich weiter unten hin (siehe Savusauna). Die Damen haben es lieber milde, zwischen 70 bis 90 Grad ist das Optimum. Unter 70 Grad haben wir es eher mit türkischen Dampfbädern zu tun.

Nach 10 bis 15 Minuten ist es sowieso an der Zeit, sich im See oder im Schnee oder in der kalten Dusche abzukühlen und etwas zu trinken. Wenn es einem dann kühl wird, geht man wieder zurück in den Schwitzraum. Auch eine einzige Runde kann schon reichen, zumindest hat man dem Gastgeber keinen Korb gegeben.

Nach der Prozedur ist es üblich, dem Gastgeber zu danken, allerdings nur auf Finnisch: Kiitos saunasta! 'kietos ßaunasta'. Wer aus der Sauna kommt und sich zu den anderen Gästen gesellt, sagt auch oft: Terveisiä saunasta! Das hieße auf Deutsch: Grüße aus der Sauna! was aber nur auf Finnisch irgendeinen Sinn macht, denn hier sagt man auch entsprechend: Grüße aus Helsinki! wenn jemand in Helsinki war und wieder zu Hause ist.

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Links zu Sauna-Sites:

Thermen

Die Sauna im Wandel der Zeiten

Das 20. Jahrhundert hat die finnische Sauna stärker verändert als die Jahrtausende vorher. Nicht nur wurde sie auf allen Kontinenten bekannt als Symbol finnischer Lebensweise und fand sie Eintrag in alle Wörterbücher. Auch technisch waren die Veränderungen gewaltig.

Zu Anfang, ungefähr zur Zeit als Cäsar die Gallier schlug, war eine Sauna vermutlich eine Erdhöhle. Später erst wurden für sie Hütten gebaut. Meist standen sie allein im Wald, Strandsaunen scheinen eine spätere Entwicklung zu sein.

Die Beheizung erfolgte noch Anfang des 20. Jahrhunderts nach Savusauna-Weise, erst Mitte des Jahrhaunderts setzte sich ein gusseiserner Ofen durch, wo der Rauch immer noch durch die Steine zog, aber danach durch einen Schornstein ins Freie geleitet wurde. Nach Erlöschen des Feuers wurde der Rauchabzug geschlossen, um die Hitze zu halten, und oberhalb der Steine eine Klappe geöffnet, durch die das Wasser zur Dampferzeugung geworfen wurde. In älteren Einfamilienhäusern findet man diese Öfen noch heute. In ländlichen Gebieten hat sich der holzdauerbeheizte Saunaofen bewährt. Hier wird das Feuer auch während des Saunabadens unterhalten, der Rauch zieht aber getrennt ab und die Steine werden nur mittelbar, durch Wärmeübertragung, beheizt. Die elektrische Sauna ist ein Kind der 1970er Jahre und heute in den Städten vorherrschend. Kein Holzverbrauch, keine Asche, kein Rauch, kein Ruß, also viele Vorteile, aber doch wirkt die E-Sauna etwas steril. Sie passt in jede Etagenwohnung, heute werden in finnischen Neubauten sogar 1-Zimmerwohnungen mit ihr ausgerüstet! Die Zahl der Saunen steigt ständig, doch die echte Sauna… Ja, was ist die echte Sauna?

Früher gab es in den finnischen Städten in jeder Straße eine öffentliche, meist privat unterhaltene Sauna. Die Anwohner trafen sich dort regelmäßig, hielten ein Schwätzchen und ließen sich von Wäscherinnen waschen, von Kopf bis Fuß. Heute ist der Beruf der Saunawäscherin so gut wie ausgestorben, und öffentliche Saunen findet man eigenlich nur noch in Schwimmbädern und Sporthallen. Finnische Schwimmbäder sind ohnehin zu empfehlen, wenn man echte finnische Saunakultur kennenlernen will. Am stilvollsten in der ältesten Schwimmhalle des Landes an der Georgstraße im Zentrum von Helsinki, gegenüber vom Hotel Torni. Dort baden Herren und Damen zu verschiedenen Zeiten, ohne Badekleidung. Im Sommer ins Olympia-Schwimmbad!

Unter guten Freunden bzw. im Familienkreis ist es üblich, sich gegenseitig den Rücken zu waschen. Das geschieht je nach Hautempfindlichkeit mit Schwamm oder Bürste.

Ein besonderer Genuss ist der Gebrauch von Birkenzweigbüscheln, um das Schwitzen anzuregen. Erst wird das Büschel in Wasser getaucht, dann direkt im Dampf über dem Ofen geschüttelt und schließlich schlägt man sich damit, entweder jeder für sich oder die Badenden einander. Der Duft der frischen Birkenblätter zusammen mit der genussvollen Schmerzempfindung sind das Nonplusultra der finnischen Sauna. In Estland benutzt man an Stelle von Birkenzweigen oft Wacholderzweige, deren Nadeln pieksen ziemlich! Nach dem Schwitzen springt man natürlich gern ins Wasser, auch wenn dessen Temperatur sonst nicht zum Baden verlockt. Es muss ja nicht gleich ein Loch im Eis sein. Auch das Abreiben mit Schnee ist beliebt, wo es sich ermöglichen lässt. Im Winter ist es ganz empfehlenswert, Wollsocken anzuziehen, sie verhindern ein Ausrutschen und machen den Aufenthalt im Freien doch angenehmer.

Zwischendurch und hinterher soll man das Trinken nicht vergessen, denn das Saunabad fordert uns ja eine Menge Feuchtigkeit ab. Früher war Kaffee das natürliche Saunagetränk, heutzutage schmeckt den meisten ein kühles Bier oder Cider.

Für den Finnen ist die Sauna der Inbegriff von Sauberkeit, tatsächlich war ja durch die Jahrhunderte die Sauna der Raum, in der die Mütter ihre Kinder zur Welt brachten. Wenn Sie und Ihre Familie gebadet haben, ist es selbstverständlich, die Pritschen gründlich zu spülen und alles so herzurichten, dass der Nächste sich wohlfühlt. Wenn ein Waschraum vorhanden ist, hantiert man nur dort mit Seife und Shampoo, nicht im Dampfraum. Nach Gebrauch der Vasta oder Vihta, dem Birkenzweigbüschel, ist das Reinigen natürlich besonders wichtig - und schwierig. Besonders vor Mittsommer sind die Birkenblätter sehr klebrig!

Falls Sie bei sich zu Hause eine Sauna einbauen wollen, beachten Sie, dass die elektrische Sauna anders belüftet sein will als eine feuerbeheizte. Die Feuerstelle sorgte automatisch für den nötigen Luftaustausch, der elektrische Ofen braucht dazu elektrische Ventilation. Frischluft sollte hinter dem Ofen in Höhe der Steinschicht eintreten und die erwärmte Luft zu gleichen Teilen auf der entgegengesetzten Seite oben unter der Decke und unten am Fußboden abgesaugt werden. Dann erwärmt sich der Raum gleichmäßig und Sie vermeiden, dass Ihr Kopf glüht während die Füße frieren, wie man es leider heutzutage oft erlebt. Viele finnische elektrische Saunen sind nämlich falsch belüftet, da bei der Umrüstung von direkter Holzbeheizung auf Elektrizität die Luftzuführung beim alten belassen wurde.

Gutes Lüften ist auch Voraussetzung, wenn Sie dem Holzschwamm vorbeugen wollen. Zwischen den Wänden des Raumes und den Hozwänden der Sauna sollte genügend belüfteter Zwischenraum bleiben, damit die Wände zwischendurch gut trocknen können. Wände und Boden Ihrer Sauna sollten wie Nasszellen isoliert sein.

Seit Jahren sind Sauna-Einrichtungen aus Kelo der letzte Schrei. Kelo ist abgestorbene und stehend mumifizierte arktische Kiefer. Dieses Holz arbeitet nicht mehr und ist deshalb außerodentlich gut zum Bauen von Blockhütten und Saunen geeignet. In Finnland sind Kelos schon eine Seltenheit geworden, neuerdings werden zunehmend die Kelos der russischen Taiga verwendet. Die Sitzbänke der finnischen Sauna sind meist aus Espenholz gefertigt (fin. haapa). Espe ist angenehm im Hautkontakt und hält das wiederholte Feuchtwerden und Trocknen besser aus als andere Holzarten.

 

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Offizielle Definition der finnischen Sauna-Gesellschaft

Die finnische Sauna-Gesellschaft definiert die Sauna! - (Helsingin Sanomat 18.10.2003) Nach dieser Definition ist die Sauna ein hauptsächlich mit Holz ausgekleideter, belüfteter, mit Wasserzufuhr und -abfluss versehener und ausreichend beleuchteter Raum, in dem sich Sitzbretter und ein beheizbarer Saunaofen befinden und dessen Luftfeuchtigkeit gering ist. Die Luftfeuchtigkeit wird mittels Wasser erhöht, das auf die heißen Steine des Saunaofens geworfen wird. Die typische Temperatur der Sauna ist mindestens 70 Grad.

Ein Saunabad besteht aus gesundem und entspannendem Schwitzen, Abkühlen und Reinigen in der Sauna und in Nachbarschaft davon und sein Zweck ist es, ein Gefühl geistigen und körperlichen Wohlbefindens zu schaffen.

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Fotos und Text Copyright © 2001-2009 Übersetzungsdienst Heinrich Pesch, Finnland