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"Das Goldene Zeitalter" von Magnus Enckell 1904

Finlands bildende Kunst

Erst ein Besuch im Kunstmuseum Ateneum kann Ihnen einen ersten Einblick in die finnische Malerei geben, hier stelle ich Ihnen nur einige Künstler vor.

Das Goldene Zeitalter der finnischen Kunst war die Jahrhundertwende, als die Einflüsse aus Europa wie Impressionismus, Symbolismus, Jugendstil sich mit finnisch-nationalromantischen Strömungen vereinten. Die meisten damaligen Künstler verbrachten viel Zeit in Frankreich und Italien und waren vollends auf der Höhe der Zeit.

Albert Edelfelt sah es wie viele seiner Zeitgenossen als seine Aufgabe an, die Russifizierungspolitik der letzten Zaren zu bekämpfen. In seinen Werken betont er die Eigenständigkeit und das hohe zivilisatorische Niveau der finnischen Menschen.

Akseli Gallèn-Kallela begeisterte sich an der mythologischen Welt der Kalevala. Seine bekanntesten Werke stellen Schlüsselszenen aus dem Nationalepos vor.

 


Mittelteil des Triptychon "Aino" von Gallen-Kallela 1891

Der prominenteste Vertreter des Symbolismus in Finnland ist Hugo Simberg. Seine Werke beschäftigen sich oft mit Krankheit und Tod. Am eindrucksvollsten sind seine Fresken im Dom zu Tampere. Auch die "armen Teufel" waren seine Spezialität. Der Teufel macht bei Simberg keinen furchterregenden Eindruck, keine Spur von mephistophelischer Tradition. Er ist eine Synthese finnischer mythologischer Gestalten, die zum Alltag der Menschen dazugehören.

 


"Der verwundete Engel" von Hugo Simberg 1903

Die bedeutendste skandinavische Modernistin war Helene Schjerfbeck (1862-1946). Die meiste Zeit ihres Lebens lebte sie in ärmsten Verhältnissen, die Mutter pflegend, selbst hüftleidend. In den 90er Jahren jedoch konnte sie einige Reisen unternehmen und u.a. in Italien malen. Den Großteil ihrer Werke besteht aus Portaits von engsten Angehörigen, und immer wieder aufs neue: das Selbstportrait, ein erschütternder Einblick in den Prozess des Alterns und Sterbens.

 


"Selbstportrait" von Helene Schjerfbeck 1915

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"Larin Paraske" von Albert Edelfelt 1893 (Ausschnitt)

 

 

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